Wie aus »Bothmer« die »Bothner« wurden

Jeder Genealoge kennt das: da hat man eine Urkunde oder Dokument entziffert, mühsam durch Sütterlinschrift und Kirchenlatein gekämpft, um dann vermeintlich an einem entsprechenden »Toten Punkt« angekommen zu sein – nur weil man den Familiennamen nicht richtig entziffert hat! Dies traf bis vor kurzem leider auch noch auf einen meiner vielen Totpunkte zu, ohne dies aber wirklich zu wissen.

Da habe ich dummerweise schon vor Jahren einen Familiennamen falsch interpretiert und mit diesem Namen »Bothmer« versucht, weitere Generationen in die Vergangenheit voran zu kommen. Jedoch war zu diesem Familiennamen im Umkreis des Wohnortes kein einziger entsprechender Eintrag zu finden, der auf diesen Namen gepasst hätte. Somit wurde die Suche an dieser Stelle vor erst einmal eingestellt und auf später vertagt.

Dummerweise dauerte der Aufschub bis vor kurzem immer noch an, da ich mittlerweile seit Jahren an ganz anderen Stellen weiter geforscht habe und dort bedeutend besser voran kam, als an den eigentlichen »Bothmer«-Zweig. Somit ist dieser Zweig auch etwas in Vergessenheit geraten.

Vor circa einem Monat aber kam neuer Schwung in diesen Ahnenzweig. Ich bekam eine freundliche E-Mail  von einem Herrn Hemminger, in der  er mich darauf hinwies, dass der Familienname nicht »Bothmer« sondern »Bothner« lauten würde. Freundlicherweise hängt er für mich gleich noch eine komplette Stammtafel an, die weit über hundert zusätzliche, bisher noch unbekannte, Vorfahren enthielt.
--> Hierfür nochmals nachträglichen den besten Dank an Herrn Hemminger!

Mittlerweile sind die Daten erfasst und in meiner Datenbank mit aufgenommen worden, so dass hier die Forschungsergebnisse wieder um etliche Ahnen erweitert wurde. In der Online-Datenbank finden Sie jetzt die BOTHNER-Daten natürlich ebenfalls.