Mein Name ist Geiger, Oliver Geiger!

… und das Viertele weder geschüttelt, noch gerührt, bitte – und natürlich ohne Eis!

Geboren in Stuttgart, der schwäbischen Metropole, bin ich wie jeder »g'scheida Schwob'« mit den obligatorischen Linsen & Spätzle, nebst Saure Kutteln, Maultaschen, Kartoffelsalat, Gaisburger Marsch und was die gute Schwäbische Küche sonst noch so hergibt, aufgewachsen. Jedoch  möchte ich mich selbst wohl eher als ein kosmopolitischer Schwabe bezeichnen, da ich, wie viele andere Mit-Schwaben auch, kaum noch ein wasch-echtes und reines Schwäbisch spreche.

Ach ja, bitte lesen Sie oben nicht »Spätzele« – damit outet man sich unweigerlich als Nicht-Schwabe, oder wie man hierzu Lande sagt: »Sabberlodd, scho wieder  Reigschmeckde!«

Das Schwäbische ist mir mit großer Wahrscheinlichkeit während meiner Grundschulzeit »ausgetrieben« worden. Es wurde alles versucht, mir die hochdeutsche Sprache näher zu bringen, um meine damaligen bescheidenen Deutsch-Aufsätze und -Diktate zu verbessern! Es hat vermutlich auch wirklich etwas genützt, obwohl diese Vorgehensweise ja mittlerweile schon wieder total veraltet ist und unser derzeitiges Schulsystem hierbei schon wieder ganz anders denkt.

Und dann gibt es da noch das schwäbische Bruchrechnen ergo die Zeitrechnung. Die beherrsche ich bis dato noch nicht wirklich. Ist »¾ Zehn« nun »15 Minuten vor Zehn« oder «15 Minuten nach Neun«? Das schwäbische Motto also: »Wir können alles – außer Hochdeutsch« trifft dann doch nicht so richtig auf mich zu.

Macht ja aber auch nichts. Den mittlerweile bin ich auch so im Schwabenalltag angekommen! So mit Kehrwoche, Viertela schlotza, Bräschdling, Ebbirasalad, Stroßafeschd und »Schaffa, Schaffa«. Und der Heimat bin ich ja auch immer noch treu geblieben … so wirklich wegziehen tut es mich hier nämlich nicht mehr. Und wenn dann doch einmal, dann kommt man immer wieder gerne hierher zurück.

So, nun soll es aber mal wirklich richtig los gehen! Wandern Sie mit mir durch die Jahrzehnte und Stationen von »Oli's kleiner Welt« …