Spezielle Themen

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In meiner privaten Familienforschung ergeben sich auch zahlreiche Themen nebenbei, die es vielleicht nicht direkt in meine FamFo geschafft haben oder doch globaler Natur sind.

Damit diese nicht einfach so verloren gehen und ebenfalls für die Nachwelt dokumentiert sowie archiviert werden sollen, finden sie diese als spezielle Themen in diesem Bereich wieder.

 

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Das Geiger-Forum

Dieses Forum richtet sich an all diejenigen, die sich mit dem Familiennamen Geiger und dessen Namensvarianten beschäftigen, wie z. B. Kiger, Giger, Gyger usw. Somit möchte ich jedem Interessierten hier entsprechende Informationen präsentieren und anbieten.

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Herkunft des Familienname Geiger

In diesem Bereich finden sich Deutungen und Ergebnisse aus der Namensforschung (Onomastik) zum Familienname »Geiger« und geben somit Rückschlüsse auf die Entstehung des Namens.

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Verbreitung

Mittels speziellen Verbreitungskarten wollen wir dem Familienename »Geiger« näher unter die Lupe nehmen und somit der Verbreitung über die weite Welt vielleicht auf die Schliche kommen.

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Geiger-Forschung weltweit

Der Allerwelts-Name »Geiger« kommt nicht nur in meiner FamFo vor, sondern es gibt diverse andere Linien – sowohl regional als auch global. Und diese sollen in diesem Bereich eine eigene Heimat finden!

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Abraham GeigerRabbiner und Judaist
* 24.05.1810 in Frankfurt a. Main
† 23.10.1874 in Berlin

Name

  • Hebräisch: אברהם גייגער

Vita

Führende Persönlichkeit des liberalen Reformjudentums in Deutschland; 1832-1871 Rabbiner in Wiesbaden, Breslau, Frankfurt und Berlin; 1872 Mitbegründer und Leiter der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums in Berlin; betonte die universalen Aspekte der jüdischen Religion. [1]

Abraham Geiger war ein deutscher Rabbiner. Er war einer der ersten und wichtigsten Vordenker des Reformjudentums sowie ein bedeutender jüdischer Gelehrter im Bereich der Wissenschaft des Judentums. [2]

Das Abraham-Geiger-Kolleg an der Universität Potsdam ist nach ihm benannt. Es verleiht alle zwei Jahre den Abraham-Geiger-Preis. [2]

Werke

  • »Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie«, 6 Bände, 1835-1847
  • »Urschrift und Übersetzungen der Bibel in ihrer Abhängigkeit von der inneren Entwicklung des Judenthums«, 1857
  • »Das Judentum und seine Geschichte«, 3 Bände, 1865-1871

Familie

  • Vater: Michael Lazarus Geiger, Rabbi
    * 1755
    † 04.1823
  • Mutter: Roeschen Wallau
    * 1768
    † 1856
  • Ehefrau: Emilie Oppenheimer,
    * 07.12.1809 in Bonn(?)
    † 06.12.1860 in Breslau
  • Sohn: Berthold August Michael Geiger, dt. Rechtsanwalt und Politiker  (→ GEIGER-Forum)
    * 06.01.1847 in Breslau
    † 25.10.1919 in Frankfurt am Main
  • Sohn: Ludwig Moritz Philipp Geiger, Deutscher Theater- und Literarhistoriker, Goethe-Forscher (→ GEIGER-Forum)
    * 05.06.1848 in Breslau
    † 09.02.1919 in Berlin
  • Neffe: Lazarus Geiger, Philosoph und Philologist  (→ GEIGER-Forum)
    * 21.05.1829 in Frankfurt am Main
    † 29.08.1870 in Frankfurt am Main
  • Neffe: Alfred Geiger

Quellen

[1] Wissen.de, Artikel »Geiger,Abraham«; http://www.wissen.de
[2] Wikipedia, Artikel »Abraham Geiger«; http://de.wikipedia.org/wiki/Abraham_Geiger

Bildnachweise

[1] ltnnujabar.or.id, »Pandangan Orientalis Terhadap Al-Qur’an«, Muhammad Salim, 2018; https://ltnnujabar.or.id/pandangan-orientalis-terhadap-al-quran/

Allgemein

Das 1999 gegründete Abraham Geiger Kolleg in Potsdam ist ein Rabbinerseminar, ein An-Institut der Universität Potsdam in der Bundesrepublik Deutschland und die erste entsprechende Neugründung in Kontinentaleuropa nach der Shoa. Es ist nach Abraham Geiger, einem wichtigen Vertreter des liberalen Judentums in Deutschland, benannt und wurde von den Rabbinern Walter Jacob und Walter Homolka ins Leben gerufen. Rektor des Kollegs ist seit Beginn Walter Homolka. Seit 2008 bildet es auch Kantoren aus. [1]

Quellen

[1] Wikipedia, Artikel »Abraham-Geiger-Kolleg«; http://de.wikipedia.org/wiki/Abraham-Geiger-Kolleg

Alexander de GeigerManager und Direktor deiner Manufaktur, Bürgermeister von Sarreguemines, Abgeordneter und Senator
* unbekannt
† unbekannt

Vita [1,2]

1836 übergab Paul Utzschneider die Leitung der Steingutfabrik an seinen Schwiegersohn Alexandre de Geiger. Um die Manufaktur zu entwickeln und den Schwierigkeiten zu begegnen, schlossen sich letztere mit den Familien Villeroy und Boch zusammen, die erhebliches Kapital zur Verfügung stellten. Die Industrialisierung der Produktion veränderte das Stadtbild tiefgreifend: Die alten Werkstätten wurden vergrößert, in den 1850er und 1860er Jahren wurden Fabriken Nr. 2 und 3 geschaffen und 1868 begann der Bau einer vierten auf der anderen Seite der Saar.

Alexandre de Geiger stattet seine Produktionsstätten mit neuem Equipment aus, rationalisiert Arbeitsmethoden und perfektioniert die Kohlefeuerung. Die Manufaktur wird zu einer der bedeutendsten in Europa.

Parallel zu seiner industriellen Tätigkeit baute er eine solide politische Karriere auf. Bürgermeister von Sarreguemines, Abgeordneter und Senator, er ist ein bemerkenswerter Vertrauter des Kaisers Napoleon III, dessen politische Kämpfe häufig mit den Interessen der Steingut verbunden sind.

Familie

  • Sohn: Paul de Geiger, Manager und Direktor der Fayencerie-Fabrik (→ GEIGER-Forum)
    * 1837
    † 1913

Quelle

[1] muSées de sarreguemines, »SARREGUEMINES, STEINGUTSTADT«; https://www.sarreguemines-museum.eu/sarreguemines-cite-faienciere/

Bildnachweise

[1] muSées de sarreguemines, »SARREGUEMINES, STEINGUTSTADT«; https://www.sarreguemines-museum.eu/sarreguemines-cite-faienciere/

Platzhalter MannArzt
* 01.12.1890 in Ellenbach, Bezirk Deggendorf
† 01.11.1943 in Brandenburg an der Havel

Vita [1]

Alois Geiger war ein deutsches NS-Opfer. Er war Arzt und Leiter der Sanitätskolonne von Spiegelau im Bayerischen Wald.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden viele Familien, vor allem aus den großen Städten Norddeutschlands, in die bayerische Provinz evakuiert. So kam durch die erweiterte Kinderlandverschickung, die sogenannte Mutter-und-Kind-Verschickung, auch eine hochschwangere Frau, die in Hamburg ausgebombt war, mit ihren drei kleinen Kindern nach Spiegelau, wo sie bei einer Familie zwangseinquartiert wurde. Sie war die Gattin des HJ-Oberbannführers Will, der zu dieser Zeit als Soldat an der Front stand. Nach späterer Aussage der Frau soll Geiger während zweier Untersuchungen im Juli/August 1943 die Bemerkung gemacht haben, es sei sehr mutig von ihr, in dieser schweren Zeit noch ein Kind zu bekommen. Auf Nachfragen gab Geiger, der selbst Mitglied der NSDAP war, zu erkennen, dass er eine deutsche Niederlage für möglich hielt. Als Frau Will widersprach, warf er ihr vor, sie sei noch zu sehr von der NS-Propaganda beeinflusst und riet ihr, ihren Mann zum Verlassen der NSDAP zu bewegen, da er sonst nach dem verlorenen Krieg Gefahr laufe, als einer der Ersten beseitigt zu werden.

Geigers Bemerkungen erwähnte die Offiziersfrau in einem Schreiben an ihren Mann. Dieser berichtete davon seinen Vorgesetzten, was zur Verhaftung von Alois Geiger durch die Gestapo führte. Er wurde ins Zuchthaus Brandenburg verbracht, vor dem Volksgerichtshof unter Vorsitz von Roland Freisler angeklagt und wegen Wehrkraftzersetzung und Volksverrat zum Tode verurteilt. Am Urteil waren Kammergerichtsrat Hans-Joachim Rehse, SA-Obergruppenführer Arthur Heß, SA-Oberführer Hell und Kreisleiter Reinecke als Beisitzer beteiligt, Staatsanwalt Karl Bruchhaus, der an mindestens 33 Todesurteilen beteiligt war und erst 1961 pensioniert wurde, vertrat die Anklage.

Todesurteil Alois GeigerIn der Urteilsbegründung heißt es: »Alois Geiger hat einer schwangeren deutschen Frau eines deutschen Soldaten als Arzt aus Anlass ihrer ärztlichen Betreuung ihren Glauben an unseren Sieg geschwächt und sie in Sorge versetzt, ihr Mann könne wegen seiner nationalsozialistischen Berufstellung im Falle unserer Niederlage ermordet werden. Durch diesen Angriff auf unseren Wehrwillen ist er für immer ehrlos geworden. Er wird mit dem Tode bestraft.« Geiger wurde in Brandenburg gehängt.

Nach dem Krieg ließ Geigers Witwe ihren Mann nach Spiegelau überführen. Er wurde dort am 14. August 1947 beigesetzt.

Besonderheiten

  • Nach ihm wurden die »Alois-Geiger-Straße« in Spiegelau sowie eine solche in Sankt Oswald-Riedlhütte benannt. [1]

Quelle

[1] Wikipedia, Artikel »Alois Geiger«; http://de.wikipedia.org/wiki/Alois_Geiger

Bildnachweise

[1] Common Wikipmedia, »Todesurteil Alois Geiger«; https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Todesurteil_Alois_Geiger.jpg

Platzhalter FrauDeutsche Schriftstellerin
* 07.11.1897 in Stuttgart
† 06.07.1995 in Emmendingen

Name 

  • Geburtsname: Anna Dorothea Geiger
  • Auch: Anni Hof
  • Name während der ersten Ehe: Anni Geiger-Gog
  • Pseudonym: Hanne Menken

Vita [1]

Anna Dorothea Geiger war die Tochter eines sozialdemokratischen Druckereibesitzers. Nach dem Besuch von höheren Schulen in Stuttgart absolvierte sie von 1914 bis 1916 eine Ausbildung zur Kindergärtnerin in ihrer Heimatstadt und war anschließend als Erzieherin in Privathaushalten und als Krankenpflegerin tätig. Von 1918 bis 1920 wurde sie wiederum in Stuttgart zur Krankenschwester ausgebildet; nach bestandenem Examen arbeitete sie für eine Arztfamilie im schweizerischen Arosa.

Nachdem sie bereits früh in der Jugendbewegung aktiv gewesen war, lernte sie 1922 den Anarchisten Gregor Gog kennen, den sie 1924 heiratete. Beide waren von 1922 bis 1923 als Erzieher in einem Erziehungsheim im thüringischen Hildburghausen tätig. Ab 1923 arbeitete Anni Geiger als Verlagslektorin für den Stuttgarter Gundert-Verlag.

Im Februar 1924 ging sie mit ihrem Ehemann und dessen Sohn aus erster Ehe nach Brasilien, um dort den Plan der Gründung einer genossenschaftlichen Siedlung zu verwirklichen. Das Projekt scheiterte bereits nach kurzer Zeit. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland widmeten sich Gregor Gog und Anni Geiger-Gog, die in den folgenden Jahren in einem Holzhaus auf dem Sonnenberg in Möhringen bei Stuttgart lebten, der Sozialarbeit mit Waisenkindern und insbesondere der Vagabundenbewegung.

Sie pflegten Kontakte zu einer Reihe von prominenten Vertretern der Linken der Weimarer Republik wie ihrem Nachbarn Friedrich Wolf, zu Johannes R. Becher, Theodor Plievier und Erich Mühsam. Anni Geiger-Gog, die seit 1923 mit eigenen literarischen Arbeiten hervorgetreten war, gehörte ab 1928 dem Bund Proletarisch-Revolutionärer Schriftsteller und ab 1929 der KPD an. 1931/32 bereiste sie mit ihrem Ehemann Gregor Gog die Sowjetunion.

Nach dem Reichstagsbrand wurde Anni Geiger-Gog am 28. Februar 1933 verhaftet. Sie verbrachte mehrere Monate als »Schutzhäftling« in Stuttgarter Gefängnissen und schließlich im Konzentrationslager Gotteszell bei Schwäbisch Gmünd. Nach ihrer Freilassung im Sommer 1933 kehrte sie nach Stuttgart zurück, wo sie in den folgenden Jahren unter Aufsicht der Gestapo stand. Ihrem Mann Gregor Gog, der ebenfalls verhaftet worden war, gelang im November 1933 die Flucht in die Schweiz; er hielt sich später in der Sowjetunion auf. Beider Ehe wurde 1934 geschieden.

Anni Geiger widmete sich danach vor allem der Erziehung von Gregor Gogs Sohn aus erster Ehe, der ebenfalls Gregor Gog hieß und als Kind einer jüdischen Mutter akut von den Rassegesetzen des Dritten Reiches bedroht war. Ab 1934 konnte Anni Geiger auch wieder Bücher veröffentlichen, während des Dritten Reiches verwendete sie das Pseudonym »Hanne Menken«. Ab 1937 arbeitete sie als Lektorin für den Stuttgarter Franckh-Verlag; ab 1941 gehörte sie der Reichsschrifttumskammer an.

Nach dem Zweiten Weltkrieg heiratete Anni Geiger 1948 den Gewerbelehrer Ernst Hof. Das Ehepaar lebte von 1951 bis 1958 in Oldenburg in Holstein und von 1959 bis 1975 in Eutin.

Anni Geiger-Hof veröffentlichte in den Fünfzigerjahren nochmals einige Bücher. Von 1975 bis 1982 wohnte sie wieder in Stuttgart. Bei der Auflösung ihrer Wohnung im Jahre 1982 vernichtete die Stieftochter ihren gesamten literarischen Nachlass.

Ihre letzten Lebensjahre verbrachte Anni Geiger-Hof in Altenheimen in Schnait im Remstal und Emmendingen. Sie wurde auf dem Friedhof in Untertürkheim beigesetzt.

Besonderheiten

  • Anni Geiger-Hof verfasste zahlreiche Romane und Erzählungen für Kinder, Märchen und Gedichte; während die in den frühen Dreißigerjahren erschienenen Werke deutlich von ihrer damaligen politischen Gesinnung geprägt sind, haben die davor und während des Dritten Reiches erschienenen Werke unpolitischen Charakter.
  • Anni Geiger-Grog erhielt 1929 den Preis der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit.

Familie [2]

  • Sie selbst: dt. Schriftstellerin
    * 07.11.1897 in Stuttgart
    † 06.07.1995 in Emmendingen
  • Großvater (mütterlichseits): Johann Heinrich Wilhelm Dietz, Verleger und Politiker
    * 03.10.1843 in Lübeck
    † 28.08.1922 in Stuttgart
  • Vater: Johannes (Hans) Evangelist Geiger, Schriftsetzer, Redakteur und Druckereibesitzer
    * 16.10.1862 in (Schwäbisch-)Gmünd
    † 21.12.1921 in Stuttgart
  • Mutter: Anna Henriette Wilhelmine Dietz
    * 27.10.1869 in Berlin
    † 28.03.1900 in Stuttgart
  • Sohn: Heinrich Hans Geiger
    * 15.05.1896
    † 09.07.1916 bei Bapaume, Frankreich (im Feldlazarett, Reserv.)
  • Tochter: Emma Martha Geiger
    * 14.01.1905
  • Ehemann (I): Gregor Gog, Schriftsteller
  • Stiefsohn: Gregor Gog, Sohn aus erster Ehe von Gregor Gog;
  • Ehemann (II): Ernst Hof, Gewerbelehrer und Jurist

Quelle

[1] Wikipedia, Artikel »Anni Geiger-Hof«; http://de.wikipedia.org/wiki/Anni_Geiger-Hof 
[2] LEO-BW, »Geiger-Gog, Anni Dorothea«; https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/120185954/Geiger-Gog+Anni+Dorothea