Refuge d'Asinao – Refuge de Paliri

GR 20, Etappe 13

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Karte

Streckenbeschreibung

Von der Refuge d'Asinao folgen wir der GR 20-Markierung, wobei der Weg sehr kurvenreich in südliche Richtung verläuft. Wenn wir den Ruisseau d'Asinao überqueren, wendet sich der Weg nach Osten.

Hier beginnt ein Abstieg durch das Asinaotal nach Quenza und manch einer hat schon aus versehen diesen recht gut markierten Weg genommen!

Nach der Überquerung des Baches führt uns der GR 20 immer weit in südlicher Richtung unterhalb der Bavella vorbei. Nach etwa 1,5 h, nachdem wir die Refuge d'Asinao verlassen haben, erreichen wir die Stelle an dem eine alpine Variante abzweigt.

Zwar wird diese Variante als »alpin« ausgezeichnet, dennoch erachte ich diese Route als viel schöner und ist gar nicht so schlimm. Deshalb folgen wir der Abzweigung, die durch ein Schild gekennzeichnet ist.

Hinweis! Beachten müssen wir nur, das für die alpine Variante nicht mehr die rot-weiße Markierung gilt, sondern diese durch zwei gelbe Striche gekennzeichnet wird. Ansonsten helfen die obligatorischen Steinmännchen ab und an auch weiter.

Über einen steilen Pfad steigen wir in Kehren zu den Bavellafelsen auf, die wir in ca. 50 min. erreichen. In südlicher Richtung wandern wir auf den Turm der Deutschen (1611 m) zu, der eine wunderbare Sicht auf das Panorama der Bavella und auf den Col de Bavella selber bietet.

Danach steigen wir über einen gesicherten Klettersteig ab, der vielleicht mit Rucksack etwas schwieriger zu bewältigen ist, jedoch ohne größere Probleme durchwandert werden kann. Der Weg steigt durch eine Scharte nach Süden an, so dass wir kurz vor dem Col de Bavella wieder zum GR 20 runter klettern müssen.

Auf der Passhöhe angekommen, werden wir vom Trubel der vielen Touristen überwältigt. Die Ruhe der letzten Tage auf dem GR 20 bewirken einen Schockzustand, wenn man wieder die erste Schritte in die Zivilisation macht. Die Luft riecht nach Abgasen, das Wasser schmeckt wieder chlorig, es ist viel zu laut und diese riesige Menschenmenge treibt jeden Wanderer wieder fluchtartige auf die letzten Etappen.

Vom Pass aus wandern wir zur Village de Bavella – ein kleiner Ort, in dem wir uns mit Nahrungsmittel eindecken können oder Restaurants zum üppigen Mahl einladen. Gegenüber der Auberge du Col de Bavella finden wir ein Quelle, die wir nutzen, um unsere Wasservorräte aufzufrischen. Die nächste Möglichkeit hierzu gibt es erst wieder kurz vor der nächsten Refuge!

Am Brunnen zweigt auch der GR 20 von der Straße ab und führt uns durch ein kurzes Stück Wald. Der Weg biegt nach links ab und wir steigen über einen Pfad ostwärts in das Tal des Ruisseau de San Petru (1022 m) ab. Ab hier finden wir auch wieder unsere gewohnte rot-weiße Markierung. Nach einem kurzen Stück auf einem breiteren Waldweg führt der GR 20 wieder rechterhand in den Wald. Der Weg steigt jetzt in nordöstlicher Richtung an.

Wir steigen bis auf die Höhe von 1206 m zur Foce Finosa auf und überqueren damit den südlichsten Teil der Bavella. In Kehren wandern wir weiter in nordöstlicher Richtung hinunter zum Punta Tafunata di i Paliri (1312 m) und weiter bis auf die Höhe von 1000 m. Kurze Zeit später steigt der Weg wieder an und wir treffen auf eine Quelle. Hier frischen wir unsere Wasservorräte nochmals auf, da um die nächste Kehre die Refuge de Paliri (1060 m) liegt und es dort kein Wasser gibt!

An der Refuge angekommen, genießen wir nun definitiv den letzten Abend auf dem GR 20 und wenn wir Glück haben, gibt es auch noch ein Stück Ziegenkäse zu kaufen. Na, denn …

Bilder

Einstieg ins Bav...
Oberhalb des Asi...
Die Bavella
Türme in der Bav...
Blumenidyll
Schattenspiel in...
Etwas Klettern …...
Cornes d'Asinao
Am Cornes d'Asin...
Baumimpressionen
Abstieg zur Col ...
Schroffer Fels
Madonna am Col d...
Blick vom Col de...
Punta Tafunata d...

Tagebucheinträge

  • Wetter: Heiß
  • Temperatur: 25 °C
  • Wind:
  • Unterkunft: Zelt
  • Sehenswürdigkeiten: Col de Bavella, Blick auf Elba vom Zeltplatz aus
  • Unternehmungen: Einkaufen in Village de Bavella
  • Erlebnisse: Geniales Bergpanorama; erstmals wieder Autos gesehen, zu viel Stress nach dieser Ruhe; kurzer Wettlauf; erste Manchia-Felder; Erdbeerbaum gesehen; schöner Zeltplatz mit Blick aufs Meer; vom Wetter her der schönster Tag auf der Tour