In einem der älteren Standardwerke zu den deutschen Familiennamen von Hans Bahlow, das »Deutsches Namenslexikon«, findet sich zu GEIGER eine recht detaillierte Erläuterung:

»[…] (obd., Stuttg., Mchn, Wien zahlr.): mhd. gîger GeigerFiedler. Dazu Geig(e)le (schwäb.): Rudi mit dem Giglin 1357 Zürich, wo auch eine Vren Zergigen (nach e. Haus). Auch GeigerlGeigenfeind (Regensbg.); Gigenhals 1222 b. Salem, Gigenschatz 1399 ebd., Gigennagel 1409 Heilbr. Vgl. auch Gaiger 1413 Olmütz, mit ai für î (wie Gayer neben Geyer), dazu Gaigl (Mchn.). […]«

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Quelle: Bahlow, Hans: Deutsches Namenslexikon, Suhrkamp Taschenbuch Verlag, 1985, ISBN 3-518-36565-7